internationale, soziale Poesie

  

CITAS DE ESCRITORES INTERNACIONALES

www.aforismos.com.ar

 

Neşe Tüfekçiler

im Deutsch Türkischen Journal

http://dtj-online.de/news/detail/1329/moment_mal_bitte!_ode_an_die_politische_bundesliga.html

 

Gegen Rechtsextremismus hilft keine Oberflächenkorrektur

 

„Moment mal, bitte!“ – Ode an die politische Bundesliga

 

 Die zaghafte Initiative für ein NPD-Verbot – ohnehin schon wieder durch Bundespolitiker gebremst – löst das Rassismusproblem im Lande nicht mal ansatzweise. Neşe Tüfekçiler appelliert an die politische Klasse, endlich die Augen zu öffnen. (Foto: dpa)

 

Von Neşe Tüfekçiler*

 

Nicht dass uns das Gebaren der Unappetitlichsten aller Nazi-Parteien kalt lassen würde, aber angesichts des Umfangs der rechtsextremen Tendenzen, die wir in Deutschland haben, ist die Sache mit einem Verbot der NPD noch lange nicht erledigt. Dieses kann bestenfalls nur ein Anfang sein.

Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, „Mitte im Umbruch“, weist erschreckende Tatsachen und Tendenzen auf, die ungleich mehr an Aufmerksamkeit innerhalb unserer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft verdienen, als es tatsächlich der Fall ist. Achtung, es brau(n)t sich hier eine Gefahr zusammen, die uns entweder auf die eine oder auf die andere Weise noch intensiv beschäftigen wird!

Nach der Entdeckung der NSU-Terrorzelle und der Mordserie an 9 Migranten und einer Polizistin stellt sich mir immer noch die Frage, warum wir nicht über die Ursachen und die möglichen Präventionsmaßnahmen sprechen, die wir gesamtgesellschaftlich in dieser Notlage einfach dringend benötigen.

Wir müssen endlich reden und nicht mehr tabuisieren und schweigen. Schweigen über das Schweigen ist noch fataler. Die Arbeit des Untersuchungsausschusses, unter der Leitung von Sebastian Edathy (SPD), wurde innerhalb eines Jahres mehrfach behindert, verhindert, gestört, eingeschränkt und lies öfter an einer Aufklärung und sogar an einem ernsthaften Willen daran seitens der zuständigen Verantwortungsträger zweifeln, als man es je für möglich gehalten hätte.

Pleiten, Pech und Pannen

 

Kaum ein Zeuge hat wirklich zugegeben, dass ein systematisches Wegsehen eine der Ursachen der sogenannten Pleiten, Pech und Pannen ist, wenn nicht sogar zum Teil Willkür im Spiel sein sollte. Nun sprach sich Herr Edathy vor einigen Tagen für ein NPD-Verbot aus und es wird ihm zum Dank der Briefkasten des Parteibüros in die Luft gesprengt. Es gab zumindest keine Verletzten, aber was soll uns das nun sagen? Mag da wirklich noch jemand an Zufälle glauben?

Und wir stellen uns wieder die gleichen Fragen: Wo bleibt denn nun die innere Sicherheit? Wie sicher ist Deutschland? Wovor und wie müssen und können wir uns schützen? Was ist denn geplant, um präventiv zu handeln und Aufklärung zu betreiben, um Menschenverachtung und Gewalt zu bekämpfen? Gibt es eine Hotline für Opfer rechtsextremistischer Überfälle, Attacken und Gewalttaten?

Wo bleiben die Aufrufe von Politikern an alle Bürger dieses Landes, die Sicherheit und den Schutz der Verfassung in die Hand zu nehmen und Zivilcourage zu zeigen, sobald sie rassistische und faschistische Tendenzen in ihrem Umkreis beobachten?

Hat die politische Liga denn nicht einen Eid auf die Verfassung geleistet und sich somit auch zur Wahrung der Grundrechte aller Bürger dieser Republik verpflichtet? Mir fehlt es bisweilen einfach am Verantwortungsgefühl von Politik und Politiker/innen als berufene Wahrer der Grundrechte im Namen der Gesellschaft!

Malen nach Zahlen?

Jährlich publiziert die Bundesregierung die Statistik der politisch motivierten Straftaten. Die Zahlen für die politisch rechts motivierten Taten liegen im Durchschnitt bei mehr als 1.000 pro Monat, wobei die Zahl der Verletzten auf monatlich ca. 50 geschätzt werden kann. Die Bundesregierung räumt ein, dass diese Zahlen oftmals nicht der Realität entsprechen sondern mindestens um 50 % höher liegen, da es oftmals zu Nachmeldungen und Korrekturen kommt.

Der Bundesinnenminister, Hans-Peter Friedrich (CSU) feiert eine Datei für Rechtsextreme als großen Erfolg? Eine Nazi-Checkliste oder eine Plakataktion vermisst man bis heute. Ich vermisse die Ausgewogenheit in der Einschätzung der Gefahren von Radikalisierung und Extremismus. Werden die Bürger, die in ihrem Alltag täglich bedroht sind, damit in Sicherheit sein? Wieso werden dann immer noch die Opfer, die von Rechtsextremen verfolgt und bedroht werden, aus den Städten deportiert? Gibt es bald rechtsextreme Zonen und Gebiete, aus denen normale Bürger flüchten müssen?

Worauf warten wir eigentlich? Mehr Todesopfer? Wie viele Mitbürger müssen sterben oder verletzt werden, bevor es ein Präventionskonzept gibt? Es ist Zeit zum Handeln, Herr Friedrich, packen Sie es an, bevor es Sie packt!

 

*Neşe Tüfekçiler, geb. am 15.09.1972 in Bremen. Nach ihrer Ausbildung im kaufmännischen Bereich und dem Abitur, studierte Sie Betriebswirtschaften. Sie ist Frauenmentorin und ehrenamtlich im Vorstand der UETD Bremen. Die MiGAZIN-Kolumnistin schreibt an einem deutsch-türkischen Lyrikband und veröffentlicht ihre Gedichte in der Zeitschrift „Im Labertal“. Die Aufklärungsarbeit zu mehr Respekt und Humanismus hat Sie dazu motiviert, im Oktober 2012 ein Studium für Internationale Journalistik zu beginnen, um als Teil der Gesellschaft zum Denken und Weiterdenken und Reflektieren anzuregen.

 

 

Neşe Tüfekçiler

im MiGAZIN

Das Abstammungs-Grund-Recht

http://www.migazin.de/2012/11/02/das-abstammungs-grund-recht/

Wir wollen es nicht wahrhaben und wirklich verstehen,
was uns trennt von der Gesellschaft, ist täglich zu sehen.
Obwohl das Grundgesetz für alle Menschen gelten solle;
spielt dies wohl bei anders Stämmigen, keine große Rolle.

Politisch und strukturell wird ganz klar darauf gepocht,
wer Rechte hat, oder wer nur jämmerlich darauf hofft;
Die Ungleichheit wird nun immer klarer ausgewiesen;
Statistiken geben Hinweise darauf, was stets gepriesen.

Verantwortung für alle Mitbürger des Landes zu (er)tragen,
scheint sehr neu und ein dumpfes Gefühl von Unbehagen;
Es herrscht ein gesetzeskonformes Rangverfahren,
welches nach Herkunft differenziert, werte- und kulturbeladen.

Menschenrechte und Grundrechte werden einfach übergangen,
durch Selektionen, nach außenpolitischen Banden und Belangen;
Das Fundament der Demokratie – angegriffen – zur Krisenzeit,
wird zerschlagen, durch den Verfall von Gleichheit und Sicherheit.

Es herrscht eine Fremdenfeindlichkeit in allen Strukturen;
Hetze und Hass verbreitet sich, durch verschiedene Figuren;
Einen Verfassungsfeind, als Verfassungsschützer zu benennen:
„Richtig“, sagt der Innenminister, „nur ein Nazi, kann Nazis erkennen.“!

18 Millionen FußballerInnen

http://www.migazin.de/2012/09/17/18-millionen-fusballerinnen/

Kampagnen zur Integration von Migranten,
sich im Fußballstadion verirrten, gar verrannten?
Das Leder, das wir jahrzehntelang treten – hin und her,
ist die persönliche Leistung jener, wie vulgär!

Wieso werden die Leistungen bisher aberkannt,
nun sportliche Disziplin als Integrator benannt?
Die offene Gesellschaft wird nicht eingefordert;
welch Geisteskind hat Sport nun als Lösung beordert?

„Geh Deinen WEG!“
soll nun Wege eröffnen? Statt:
„Macht den WEG frei!“, das wird uns Allen helfen?
Blockaden sind es, in den Köpfen und Herzen,
die den Weg versperren und die Grenzen setzen!

Wer will das Leder treten, um GLEICH zu sein?
Wer will Tore schießen, um zu sagen: „Ich bin daheim…“?
Wer will die rote Karte, damit alle anderen schreien:
„GEH nach Hause, nimm dein Köfferlein!“

Sagen Sie uns doch nun, was ist die wahre Philosophie,
die hinter ihrer Gesellschaftspolitik steht, Wir fassen es nie!
Unsere Zukunft fordert die Grundrechte der Demokratie,
Wir bestehen auf Gleichheit – ohne Rang und Hierarchiesonst
bleiben Wir „Fremde“, ein Teil des Ganzen werden Wir nie.

Wieso, Weshalb, Warum?

http://www.migazin.de/2012/07/24/wieso-weshalb-warum/

Wieso, Weshalb, Warum?
Wer nicht fragt – bleibt dumm?
Es bleiben alle wieder stumm!
Kein Aufschrei, keine Auflehnung
Keine Proteste, Keine Ablehnung

Wieso, Weshalb, Warum?
Sind wir denn alle dumm?
Es wird gemordet reihum!
Keine Bedrohung, Keine Gefahr
Keine Ohnmacht, Kein Kommentar

Wieso, Weshalb, Warum?
Sind nun die Akten dumm?
Es wird vernichtet rund herum!
Keine Beweise, Keine Indizien
Keine Notizen, Keine Komplizen

Wieso, Weshalb, Warum?
Sind nun die Opfer dumm?
Es ist schon viel Zeit um!
Kein Ergebnis, Keine Beunruhigung
Kein Geständnis, Keine Verantwortung

Wieso, Weshalb, Warum?
Sind doch alle nur so dumm,
wie es uns berichtet – das Medium?
Keine Not, Keine Verwunderung
Kein Offenbaren, Keine Entschuldigung

Wieso, Weshalb, Warum?
Denken macht nicht dumm;
Es fördert die Verständigung!
Keine Fragen, Keine Erörterung
Keine Neugierde, Keine Nachforschung
Kein Interesse, Keine Wahrnehmung
Keine Wahrheit, Keine Lösungen
weil
Keiner wusste WER es war und
WARUM!

Steht auf…

http://www.migazin.de/2012/06/27/steht-auf/

Kämpft um Eure Rechte,
sonst verliert Ihr sie,
ganz unbemerkt,
an die dunklen Mächte.
Schritt für Schritt
werden sie Euch entzogen,
still und leise
Ihr darum betrogen.

Im Eifer und Geifer
nach Wohlstand und Macht,
ein Diktator
wieder schnell erwacht!
Versklavt seid Ihr
gleich schon sehr lange,
Ihr denkt immer nur
an unwesentliche Belange!

Manipuliert und motiviert
durch die mediale Welt,
-im Zwang und Drangzum
Konsum zitiert,
so dass es Euch gefällt;
Ihr den Blick verliert
auf die reale Situation, die
“Strategische Entmündigung”!

Seid Ihr bereit
für unbezahlte Zwangsarbeit?
Glaubt mir doch,
es ist soweit!
Bevor der Hunger
uns ALLE spaltet und zerfrisst,
steht auf und kämpft
als Freund und Humanist!

 –

DIE EMANZIPATION

http://www.migazin.de/2012/04/23/die-emanzipation/

Im Rückblick auf zehn vergangene Jahrzehnte,
wohl jeder nach der selben’Anerkennung’ strebte.
Das Ziel, die Chancengleichheit zu erhalten,
führte immer wieder zu den selben Selektionsgewalten,
die nach Herkunft und Religionszugehörigkeit spalten.

Der harte Kampf – aller Migranten- aller Kindeskinder,
über Generationen stets die selben Ausgrenzungsbilder;
Je mehr die Mühen -der Kinder- Erfolge erzielten,
durch Bildung, Jene, in der Öffentlichkeit sich profilierten,
desto lauter die Stimme, GEGEN sich etablierende Proleten!

Es ist nun die Zeit gekommen sich dagegen zu wehren;
schon Millionen Menschenleben geforderte Demokratie,
-UNSERE Grundrechte- zu verteidigen und zu ehren!
Die Klassifizierung in diverse Randgruppen zu ächten;
dieser Missbrauch wird uns letztendlich ALLE entrechten!

Unser Grundgesetz hat es sehr klar und deutlich definiert:
Art. 3 (1) „ALLE Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ formuliert!
Lasst nun nicht weiterhin, die Aus- und Abgrenzung walten,
das führt zu Hetzertum und Diskriminierung seitens Gewalten,
wir wollen unsere Rechte und Würde als Mensch behalten!

Die Vielfalt an Kulturen ist ein Ergebnis der Globalisation,
nicht rückkehrbar der Prozess, der steten Migration.
Für eine Zukunft und die Stärkung des Zusammenhalts,
des Friedens für unsere gemeinsame Lebenssituation,
steht das Fundament beschrieben im Grundgesetz dieser Nation!

GEBT MIR ETWAS … MENSCHLICHKEIT

http://www.migazin.de/2012/05/25/gebt-mir-etwas-menschlichkeit/

Gebt mir etwas Mut und ich werde Berge ersteigen,
gebt mir euren Halt und ihr werdet mich geleiten,
gebt mir die Hand und ich werde euch begleiten;
Gebt mir den Weg
und ich werde Einigkeit.

Gebt mir ein Messer und ich werde mich schneiden,
gebt mir eine Waffe und ich werde daran verzweifeln,
gebt mir ein blutendes Opfer und ich werde es heilen;
Gebt mir die Möglichkeit
und ich werde Verletzlichkeit.

Gebt mir einen Stift und ich werde schreiben,
gebt mir nur ein Wort und ich werde reimen,
gebt mir etwas Wissen und ich werde es teilen;
Gebt mir ein wenig Zeit
und ich werde Unendlichkeit.

Gebt mir den Blick ins Herz und ich werde weinen,
gebt mir eine Stimme und ich werde schreien,
gebt mir ein Gesicht und ich werde erscheinen;
Gebt mir einen Namen
und ich werde Menschlichkeit.


Farah Kinani

Farah Kinani en facebook

FARAH KINANI en morroccoboard:http://www.moroccoboard.com/viewpoint/98-farah-kinani/1175-hail-hail-our-prostitutesHAIL OUR PROSTITUTES!
Friday, 03 September 2010 16:39

Washington / Morocco Board News Service – Everyone is alarmed and concerned: it seems Moroccan girls are prostitutes. How interesting!
It’s nothing new to me, I mean I heard many comments about this throughout the years, but strangely enough; it only came from Moroccan girls themselves. As a journalist, I traveled a lot; met people from the 6 continents (are they still 6?) but no one ever addressed the subject with me. I would always hear remarks like “Oh, I love Couscous”, or “I know how to say Choukghan.”
I personally never met a Moroccan prostitute abroad; I saw most of them in Blvd Mohammad V in Casablanca, in a very narrow street in Laayoun and in some other Moroccan cities. Is there anything strange about that? Nope, I’m sure every country in this world has its very own prostitutes.
Bear with me please, I’m not naïve, I do know there are Moroccan prostitutes in Dubai’s amazing hotels, others in Pigalle street or in the gorgeous L.A.
Yes, indeed, there are Moroccan prostitutes all over the world working with their “colleagues” from Romania, Russia, Iran, Egypt…. So why is it that we only talk about the Moroccan ones? Why do they get the biggest coverage?
Hmm, let me think. Could it be that they are simply unforgettable? Could it be that among 10 prostitutes from different countries, one tends to only remember the Moroccan one for some meticulously well-done job.
Well yes, I’m tired of defending, justifying or denying. I’m adopting another approach!
Prostitutes are from all over the world…but we tend to only remember the ..best ones; So, Hail hail our prostitutes!Let me stop you right now, I’m not defending prostitution nor am I encouraging it. I’m just tired of hearing the same discussions, as if the world is in chaos because of some Moroccan girls doing one of the oldest job in human history!A tasteless cartoon making fun of Moroccan girls, why not? Most of our programs have something satirical about Golf men.However, it does hurt when it comes as an official declaration, banning young girls from their right to perform Oumra, or the “small Hajj”.
I’m not sure about how strong was the Moroccan official reaction to this non-sens decision, but let me share mine with all of you.You, who speak in the name of God, do you remember that Allah says in the Muslim Holly book, the sacred Qur’an, that only a prostitute can marry another prostitute?
[…none shall marry an adulteress except an adulterer…] [Noor 24:3]Rememeber that most of these Saudi or Emiratis men do write a paper stating that they’re marrying the girl for a limited time, a crooked way they came up with to convince themselves they’re not sinning. They’re so into obeying Allah’s laws!So here we are with one Moroccan prostitute offering her Halal services to many Male (female?) Saudi or Emirati  individuals, who automatically become, by the sacred law of God, prostitutes themselves.Let’s do some math. Don’t we end having  more Saudi prostitutes than Moroccans, since many male can successively “marry” the same prostitute?
Why do I only talk about Saudis and Emiratis? Well, there’s one page in facebook created by individuals from these countries and saying that all Moroccan girls are prostitutes.
One Saudi member proudly explained how he and his friends easily found a prostitute in Marakesh, and spent the night with her. “She was one Moroccan prostitute and three of us wrote a paper stating we’re marrying her … hahahaha,” he says. But hold on young man, she was indeed one Moroccan prostitute but you were, based on the verse mentioned above, three Saudi prostitutes with her..nyahahahaha.

Farah Kinani Heydari is a freelance journalist based in North Potomac, MD since 2001.
She worked as correspondent of Assabahle Matin du Sahara, and wrote an article for Jeune Afrique right after the tragedy of sep 11, 2001.
She also cotributes to “Magharebia.com” and to“The Global Voices Online”.
Farah is married to an Iranian-American and has two kids Sara 7 and Dara 5.“Dara” means “spiritually rich” in Persian.

CRISTHIAN ESPINOZA

Cristhian Espinoza y libris

El juego

Ya dentro del juego es vana
la espera.
El tiempo solo pasa y nos deja
la herida.
Nos queda la vida, la rosa que
esconde
en lagrima o beso el jardín del olvido.
A poco de nacer la vida entra
en el juego.
Con el primer latido es imposible
la fuga.
Finjamos sorpresa, la suerte
está echada.
¡Seamos eternos mientras dure la vida!
Abramos el juego que la vida
y la muerte
ya inundan el cielo de irascible
perfume.
Somos reos del tiempo
(no es posible la fuga)
y escapar no nos libra de sangrar
un destino.
¡Juguemos, mi amor, la vida
está en juego!
¡La muerte solo ofrece un final
a medida!
Amapola sangrienta, oculta
tras el faro,
montada en una ola sin mar
nos ve soñar.
Es amar o la espera del sueño
de arena
que juegue por nosotros y nos deje
la tumba;
es amar o mirar como el tiempo
y el olvido
borren día a día nuestro rostro
del espejo.

INSOMNIO

Miras ese incendio en el cielo
que deja esa luz en tus ojos
y es como un espejo infinito
en que cabe tu alma sombría,
es un otoño vestido con hojas
de primavera viva, a la espera
de un crepúsculo que renueve
la esperanza.
La quimera de la que vive
solo para ver el alba
y llenar ese vacío que se abre
en la conciencia,
que solo espera una luna
por mil bocas coronada
sin la barca cuyo puerto
es el olvido y el silencio.Y esperas la luz del alba
como se espera el amor
y el beso,
esperas la flor
y el sueño de los luceros
desnudos.
Y guardas para otra noche
los temores
sensoriales
y la esperanza de vivir
para ver
de nuevo el alba!

SOY ELLOS.

Mi cara, la misma que ayer,
bajo el incandescente y ajeno
sol de Marzo bebía esos rayos
por los intersticios dérmicos
y estos bajaban al estanque
del alma,
esa cara hoy no es la misma.
Y no es la luz sino el tiempo, volátil y despiadado,
el que horada esa vestimenta
de los huesos y de la sangre, (carceleros
del alma infinita y etérea),
llamada piel.
Llevo la piel que mi orígen
de niebla, en la luz de otro tiempo, indiferentes de mí
y de mi suerte, engendraron
seres que nunca supieron
que se me parecían.
Llevo su misma pena
en el alma y los huesos,
llevo, sin quererlo ni pedirlo,
sus mismos apetitos
y una lejana similitud
en apariencia y carácter,
llevo la luz y la sombra,
una historia común,
un andar sin prisa
ni desvelo, un paisaje
en las sienes y en la mirada,
un remoto parecido
a un hombre que vi
en mis sueños y ese latido
incesante y vital
que llamamos amor.
Llevo en mi piel
el descarnado paso
del aire del invierno
y la erosión que dejan
los rayos del sol en verano,
llevo esa mirada nocturna
y silenciosa del que sólo
tiene tiempo para reponer
fuerzas y generar plusvalía, fuerzas para engendrar,
en una ceremonia sutil
y amorosa, otros seres
como yo, que contruyan
para los hombres y mujeres futuros todo lo que miren
sus ojos. Llevo su dolor
y su herida, llevo su luz
y su bandera, llevo su sueño
y su bravura, llevo todo
lo que llevaron ellos y más aún, llevo en las sienes un martillo incesante y eterno que golpea cada día en mi conciencia clasista, revolucionaria y socialista.


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3 respuestas a internationale, soziale Poesie

  1. Gracias por compartir la poesía de los trabajadores!!!!

  2. La página está a tu disposición, Anna.
    Toma lo que gustes. Hau un poema en la página que se llama IDEM.
    Te gustará! Un gran abrazo, querida amiga!

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